Ihr Bewerbungsfoto und Deckblatt
Ihr Bewerbungsfoto kann dazu beitragen, dass Sie auf Anhieb
sympathisch erscheinen, es zeigt, ob Sie vom "Outfit" her ins
Team passen und nicht zuletzt, wie Sie sich selbst sehen möchten.
Deshalb ist das Foto meist wichtiger, als die meisten Bewerber denken.
Personalentscheider erinnern sich meist nicht an den Namen, sondern an
das Bild eines Bewerbers - gerade bei der Vielzahl von
Bewerbungsunterlagen.
Das Foto bekommt immer häufiger eine exponierte Stellung auch in den
Unterlagen selbst. Es wird meist auf einem gesonderten Deckblatt
zentriert oder auf der rechten Seite aufgeklebt werden. Das Deckblatt
liegt zuoberst in der Bewerbungsmappe. Es ist mit dem Schriftzug
"Bewerbungsunterlagen" beschriftet. Darunter folgt das Wort
"von", darunter wiederum das auf das Deckblatt aufgeklebte
Bewerbungsfoto. Unterhalb des Bewerbungsfotos folgen Name, Anschrift und
dienstliche und/oder private Telefonnummer. Wenn Sie auf das Deckblatt
verzichten wollen, kleben Sie Ihr Foto in die rechte obere Ecke Ihres
Lebenslaufes. Befestigen Sie Ihr Bewerbungsfoto "unsichtbar"
z.B. mit beidseitigem Fotoklebestreifen, dann können Sie es mehrfach
verwenden.
Sparen Sie nicht an Ihrem Bewerbungsfoto. Nur ein professioneller
Fotograf kann Ihnen die Qualität des Bewerbungsfotos bieten, die sie
brauchen, um einen positiven ersten Eindruck zu machen. Passfotos aus
dem Automaten sind bei Personalentscheidern verpönt.
Grundsätzlich sollte Ihr Bewerbungsfoto den folgenden Ansprüchen
gerecht werden:
- Wählen Sie eine Größe von etwa 4,5 x 6 cm. Das ist etwas
größer als ein Passfoto. Entscheiden Sie sich aber nicht für ein
größeres Foto, falls Sie sich nicht als Schauspieler bewerben.
- Entscheiden Sie sich für ein Porträt-Foto. (Das heißt: Es sind
nur Kopf, Hals und eventuell Schultern sowie Teile der Brust zu
sehen).
- Umstritten ist ob Sie sich für ein Farb- oder Schwarzweißfoto
entscheiden sollten. Mit einem Farbbild sind Sie auf der sicheren
Seite.
Ein gut gemachtes Schwarzweißfoto ist aber akzeptiert und sorgt
vielleicht dafür, dass Sie aus der Masse der Bewerber
herausstechen. Auf jeden Fall bietet es die Möglichkeit, weniger
Informationen an den Betrachter zu liefern: Ihre zur Zeit knallroten
Haare wirken in schwarzweiß ganz dezent und die Krawatte passt
"farblich" in jedem Fall. Bei Hautunreinheiten sollten Sie
immer das schwarzweiße Foto wählen - hierbei fällt auch
intensiver Make-Up-Einsatz nicht auf.
Für ein gelungenes Bewerbungsfoto sollten Sie genügend Zeit
investieren. Ziehen Sie sich so an und machen Sie sich so zurecht, wie
Sie bei einem Bewerbungsgespräch erscheinen würden. Das heißt
gepflegt, aber auf keinen Fall auffällig oder schrill. Grundsätzlich
sollten Sie ausgeschlafen und ordentlich frisiert sein. Männer sollten
sich unbedingt rasieren und Frauen Make-Up auftragen. Im Gegensatz zum
Vorstellungsgespräch können Sie etwas mehr Make-Up verwenden, da dies
auf Fotos immer noch natürlich erscheint. Es sollte aber immer seriös
wirken. Vermeiden Sie deshalb glänzende Lippenstifte oder Gloss.
Falls Ihr Bewerbungsfoto sich von Ihren Unterlagen lösen sollte,
versehen Sie es auf der Rückseite mit Ihrem Namen. Achten Sie darauf,
dass sich die Schrift aber auf keinen Fall durchdrückt.
Einschätzung Ihres Bewerbungsfotos
Uns werden ständig Fotos vorgelegt mit der Frage: "Kann ich
mich damit bewerben?" So haben wir mittlerweile mehrere tausend
Bewerbungsfotos gesehen und eingeschätzt. Von dieser Erfahrung können
Sie profitieren.
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diese zu Ihren Bewerbungsunterlagen nehmen sollten. Unser Angebot finden
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